Hallo, ich bin Martin!

Ich sehe es als meine Aufgabe im Leben an, Menschen ein komfortables Leben ohne Einschränkungen im eigenen Zuhause ermöglichen.

Martin an einer Wand neben einem alten Wandtelefon lehnend. Er hält den Hörer am Ohr und lächelt.

Im Alter von 24 wurde meine gemütliche Wohnung innerhalb weniger Stunden zu einem Ort voller Hindernisse. Durch eine plötzlich aufgetretene Autoimmunerkrankung war ich über einen längeren Zeitraum körperlich stark eingeschränkt. Sowohl in den eigenen vier Wänden als auch auf der Straße habe ich in dieser Zeit gelernt, wo überall Barrieren lauern und wie diese einem das Leben schwer machen.

Mittlerweile ist mein Körper wieder so belastbar wie zuvor, doch diese Erfahrung hat mich geprägt. Ich habe erlebt, wie schnell die gewohnte Umgebung den geänderten Bedürfnissen nicht mehr gerecht wird. Ich habe erfahren, wo Stolperfallen lauern. Ich habe gespürt, dass man Vorkehrungen für die Zukunft jetzt treffen muss.

Die Energie, die mir jetzt wieder zur Verfügung steht, setze ich für Ihre sorgenfreie Zukunft ein. Es ist mein Anliegen, mit barrierefreiem Wohnen die nötigen Voraussetzungen für Ihr selbstbestimmtes und komfortables Leben im eigenen Zuhause zu schaffen.

Ich höre zu und denke weiter.

Nur ungern stellen wir uns der Frage, wie wir im Alter, bei Krankheit oder im Fall einer Behinderung wohnen wollen. Ich unterstütze Sie und sorge dafür, dass Ihre Antwort darauf lautet: Wo und wie ich will.

Mit barrierefreiem Wohnen schaffen Sie die idealen Voraussetzungen für ein Leben nach den eigenen Vorstellungen. Mit der Beachtung einschlägiger Normen oder Richtlinien ist es jedoch nicht getan. Ein Zuhause ist nur dann ein wirklicher Wohlfühlort, wenn es zu Ihnen passt. Was ist Ihnen wichtig? Was ist absolut notwendig und wo können Abstriche gemacht werden? Ihre Bedürfnisse und Wünsche sind Grundlage jeder Planung.

So wird Ihre Wohnung oder Ihr Haus nicht nur barrierefrei, sondern Ihr Zuhause fürs Leben.

Mein Weg

Nach beschaulichen ersten Jahren in Thüringer Kleinstadt-Idylle verschlug es mich nach dem Abitur für ein Jahr nach Frankreich. In Versailles kümmerte ich mich als AuPair um ein Kind und lernte nebenher das Pariser Großstadtleben kennen. Die Rückkehr nach Deutschland führte mich dann in die einzig wahre deutsche Großstadt: Berlin.

Die fachlichen Grundlagen für das jetzige Berufsleben erlangte ich während des Studiums des Bauingenieurwesens an der Fachhochschule Potsdam. Statt um Statik, Stahlbau und Siedlungswasserwirtschaft kümmere ich mich jetzt aber lieber um ein Thema mit direktem und unwiderlegbaren Nutzen für alle Menschen: Barrierefreiheit. Zur Festigung der selbst gemachten Erfahrungen und dem angeeigneten Wissen erfolgt im September 2020 schließlich die Weiterbildung zum „Fachplaner Barrierefreies Bauen“.

Neben der Selbständigkeit arbeite ich aktuell in einem Berliner Architekturbüro. Bei der Spreeplan Projekt wird ausschließlich nachhaltig und mit ökologischen Materialien gebaut. Davor habe ich mit dem kompletten Gegenteil zu tun gehabt: Schad- und Gefahrstoffe. Somit vereine ich das Wissen über die Fehler der Vergangenheit mit den Kenntnissen für den richtigen Weg.

Und ansonsten?

Gemeinsam mit meiner kleinen Familie lebe ich in Berlin. In meiner freien Zeit engagiere ich mich unter anderem in folgenden Vereinen und Projekten:

WOHN:SINN
Das WOHN:SINN Bündnis für inklusives Wohnen e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, durch die Verbreitung von inklusiven Wohnformen die Wohnsituation von Menschen mit Behinderungen zu verbessern. Als Mitglied unterstütze ich das Bündnis insbesondere hinsichtlich baulicher Fragestellungen.

Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew
Die Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew e.V. ist die Interessenvertretung und erste Anlaufstelle für Morbus-Bechterew-Patienten und Angehörige. Neben der aktiven Mitgliedschaft seit 2018 unterstütze ich den Landesverband Berlin-Brandenburg als Beauftragter für das Netzwerk Öffentlichkeitsarbeit.

Deutsche Myasthenie Gesellschaft
Die Deutsche Myasthenie Gesellschaft e.V. dient der Hilfe zur Selbsthilfe von Menschen, die an Myasthenia Gravis, Lambert-Eaton-Syndrom oder anderen Myasthenen Syndromen erkrankt sind. Seit 2018 beteilige ich mich aktiv am Austausch und in der Patientenselbsthilfe.

Zauberschloss im FEZ
Das Zauberschloss im FEZ Berlin ist ein Projekt zur Förderung von Schauspiel, Improvisation und persönlicher Entwicklung. In den Berliner Winterferien Anfang Februar wird für neun Tage die Welt von Harry Potter in die Muggelwelt geholt und erlebbar gemacht. Seit 2016 bin ich aktiv dabei, von 2017 bis 2019 auch in der Funktion als Teamleiter.